Welche Maßnahmenformen gibt es?

Mit der jüngsten Empfehlung des Beirates bei der Agentur für Arbeit wurde eine klare Definition der verschiedenen Maßnahmenformen – auch in Abgrenzung zum Fernunterricht – vorgenommen. Demnach sind folgende Varianten möglich:
 
Präsenzmaßnahmen:
Teilnehmende und Dozenten/Coaches befinden sich zur gleichen Zeit am gleichen Ort
 
Digitale (virtuelle) Maßnahmen:
ausschließlich digitale Form – Teilnehmende und Dozenten/Coaches kommen nicht an einem Ort physisch zusammen, jedoch „treffen“ sie sich zur gleichen Zeit in einem virtuellen Raum, so dass ein synchroner Informationsaustausch möglich ist
 
hybride Maßnahmen:
Kombination aus der Präsenz- und digitaler Maßnahme – auch hier findet ein synchroner Datenaustausch statt, der Dozent/Coach ist während der gesamten Dauer präsent
 
Fernunterricht nach dem Fernunterrichtsschutzgesetz (FernUSG):
Lehrende und der Lernende sind ausschließlich oder überwiegend räumlich getrennt und der Lehrende oder sein Beauftragter überwacht den Lernerfolg; ein asynchrones Lernen ist möglich, jedoch ist diese Form des Unterrichts durch die staatliche Zulassungsstelle für Fernunterricht (ZFU) zulassungspflichtig
 
Insbesondere der BDKS für Einzelmaßnahmen innerhalb der Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung wurde dabei deutlich erhöht.
 
Ein Blick auf die aktuell eingereichten Kalkulationen lohnt sich, insbesondere unter Berücksichtigung der gestiegenen Preise in der Vergangenheit.