Was ist eine anschlussfähige Teilqualifikation?

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Der Ruf nach qualifiziertem Personal wird in vielen Bereich immer lauter. Jedoch sind Fachkräfte rar und eine Qualifizierung häufig ein langwieriger Prozess. Eine Alternative ist die Teilqualifikation. Hierbei handelt es sich um einzelne (anschlussfähige) Bausteine, die aus einem anerkannten Ausbildungsgang herausgelöst werden. Je nach Ausbildungsgang sind dies zwischen fünf bis acht Module. Die Dauer je Modul beträgt ca. zwei bis sechs Monate.
 
Und was habe ich davon?
Am besten erklärt es sich an einem Beispiel – z. B. dem Berufskraftfahrer. Die Unterteilung erfolgt in sechs Module:
  • TQ1: Güter befördern
  • TQ2: Fahrzeuge vorbereiten, warten, kontrollieren und pflegen
  • TQ3: Personen befördern
  • TQ4: spezielle Güter transportieren
  • TQ5: Kraftomnibusse im Linienverkehr führen
  • TQ6: Transportdienstleistungen planen und organisieren
 
Es wird schnell klar – wer die TQ1 erfolgreich absolviert hat, ist in der Lage als Berufskraftfahrer für den Gütertransort national und international tätig zu werden. Er kann verantwortungsvoll mit dem Fahrzeug und der Ladung umgehen, beweget sich sicher im Straßenverkehr und weiß, wie er mit Kunden, Mitarbeitern und Zollverwaltung zu kommunizieren hat.
 
Die Teilqualifikation dürfen nach AZAV-zugelassene Unternehmen durchführen, die diese Module entsprechend zertifiziert lassen haben.
 
Sie wollen das auch? Wir helfen Ihnen gerne.
Inzwischen kann diese Form der Qualifizierung in mehr als 35 Ausbildungsgängen absolviert werden.
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